Von Alfter lernen, bedeutet erfolgreich sein!

Die Gemeinde Alfter beginnt noch in diesem Jahr mit der Ausschreibung ihres Streckenabschnittes der Radpendlerroute bis zur Kreisstraße K12 vor Dransdorf und bietet nun der Stadt Bornheim an, den Bornheimer Abschnitt von der Roisdorfer Brunnenallee bis zur gemeinsamen Kommunalgrenze „Im Benden“ gleich mitauszubauen.
Wie gelang der Gemeinde Alfter dieser Erfolg? Lesen Sie hier den ganzen Text:

Wieder ist eine neue Gebührenerhöhung für das Bornheimer Trinkwasser beabsichtigt

Es ist kaum zu glauben, aber in Bornheim steigen voraussichtlich erneut die Trinkwassergebühren auf 1,99 Euro pro Kubikmeter.
Um 40 Prozent ist dann seit 2015 der Trinkwasserpreis gestiegen. Wäre der Bürgerentscheid unserer Aktionsgemeinschaft „Bornheimer Trinkwasser“ 2016 erfolgreich gewesen, müssten wir Bornheimer heute sicherlich geringere Gebühren zahlen. Meine Weitsichtigkeit von einst ist heute bittere Realität. Lesen Sie hier weitere Details der neuen Gebührenerhöhung.

Vor die Pumpe gelaufen

Seit 2017 diskutiert der Bornheimer Rat darüber, ob die auf dem Roisdorfer Otto-Wels-Platz stehende ehemalige Dorfpumpe versetzt werden soll. Zuerst wurde beschlossen sie nach Hersel zu translozieren. Nach einem erneuten Beschluss entscheidet jetzt der Bornheimer Heimat- und Eifelverein, wann und wo die Pumpe in Roisdorf einen anderen Standort bekommt. Meine in der Ausschusssitzung geäußerte Kritik an dem vom Heimat- und Eifelverein jetzt neu bevorzugten Standort in einer Grünanlage der Straße AUF DER LÜSTE liegt einfach gesagt am willkürlich erfundenen (Fake)- Standort. Diese „Schau“-Platz hat keinen Bezugspunkt zur Roisdorfer Trinkwasserversorgung. Doch lesen sie hier die ganze Geschichte dieser Posse.

Radpendlerroute Bornheim-Bonn

Naturschutz im Gegensatz zum Klimaschutz? Das nächste Starkregenereignis wird sich auch nicht mit mehr Radfahrern auf Radschnellrouten verhindern lassen. Deshalb sind für mich weitere Retentionsflächen entlang des Roisdorfer Baches und der Schutz von naturbelassenen Hängen mit ihrem Baumbestand notwendiger als ein neuer zusätzliche Radwege durch ein Schutzgebiet und parallel zu einem vorhandenen Geh- und Radweg in Roisdorf. Heute ist aber die Radfahrerlobby so stark in den kommunalen Gremien vertreten, wie einst im vergangenen Jahrhundert die Autofahrerlobby. Um den damit einhergehenden Unmut in der Bürgerschaft nicht weiter anzutreiben, dürfen die Bornheimer Lokalpolitiker, der ADFC, die Behörden, die Umweltverbänden und unter Beteiligung der Anrainer sich nicht einem dringend notwendigen Diskurs verschließen. Lesen sie hier einen weiteren Beitrag zur Bornheimer Radpendlerroute:

Unsere Präsentation zur Radpendlerroute in Bornheim

Am 15. September 2021 stellte Paul Kröfges von der Regionalgruppe Köln des Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Deutschland e. V. und Harald Stadler im Forum des Bornheimer Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums den geplanten Steckenverlauf des Bornheimer Teilstückes der „Radpendlerroute Bornheim-Alfter-Bonn“ vor. Anlieger der geplanten Radstrecke, Bornheimer Fraktionsmitglieder von CDU, GRÜNEN und UWG und des ADFC nahmen ebenfalls an dieser ersten öffentlichen Diskussion teil. Nachfolgend können sie in einer PDF-Datei unsere Power-Point Präsentation anschauen.

Scheitern mit Ansage?

Straßenbauprojekte dauern in Bornheim fast ebenso lange wie der komplette zweigleisige Ausbau der Stadtbahnlinie 18. Man plant jahrzehntelang. Dabei wäre dies bei der aktuellen Radpendlerroute nicht notwendig gewesen, weil die Infrastruktur für ein optimiertes Radwegenetz vorhanden ist, die Politik strebt aber leider die Luxusvariante an, anstatt auf eine qualitativ ausbaufähige Radwegestrecke, entlang der König- und der Bonner Straße und unter Einbeziehung des vorhandenen Bachbegleitweges zurückzugreifen. Schon heute ist diese Radwegestrecke im kreisweiten Radwegenetz ausgewiesen und ausgeschildert. Doch wer die Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen, sagte einst der US-Philosoph George Santayana.

Der große Regen 2021

Die Stadt Bornheim hat in den vergangenen 5 Jahrzehnten den gesamten Bereich der ursprünglichen Retentionsfläche des Altrheinarmes -die sogenannte Gumme- in Roisdorf und Bornheim mit städtischen Gebäuden versiegelt oder an private Investoren verkauft. Darüber hinaus wurden immer mehr Freiflächen im Vorgebirgshang und am Bornheimer Bach für die Bebauung freigegeben. In den 70iger Jahren glaubte die Politik, mit der Tieferlegung des Bachbettes könnte das Niederschlagswasser aus den versiegelten Bereichen gefahrenlos gespeichert und kontrolliert später dem Rhein zugeführt werden. Dieses Vertrauen in die damaligen Berechnungen hat sich durch die Klimaveränderung heute im Ortsteil Bornheim als nicht mehr haltbar erwiesen.

Die Generationengerechtigkeit fehlt! Der neue Stadthaushalt 2021/2022

Die Gesamtverschuldung der Stadt Bornheim stieg ab 2019 von 214,6 Mio. auf 230,6 Mio. Euro im Jahr 2020, also um weitere 16 Mio. Euro. Pro Einwohner betrug im vergangenen Jahr die gesamte Kreditbelastung umgerechnet 4.772 Euro vom Baby bis zum hochbetagten Bornheimer Bürger.
Um das Zweifache übersteigt die städtische Verschuldung das Eigenkapital. Unter „theoretisch“ gleichen Bedingungen bräuchte die Stadt 47 Jahre, um diese Schuldenlast zu tilgen, so der Kämmerer in seinem Lagebericht zum Haushalt 2020.

Bornheimer Trinkwasser schon wieder teurer!

Per Dringlichkeitsentscheidung wurde am 17. Dezember 2020 von den Fraktionsvorsitzenden der CDU (Lutz Wehrend), der SPD (Wilfried Hanft), der GRÜNEN (Arnd-Jürgen Kuhn) und Bürgermeister Christoph Becker entschieden, dass diese erneute Gebührenerhöhung ab dem 1. Januar 2021 in Kraft tritt. Der Stadtrat hat dann am 25. März 2021 diese Vorabentscheidung abschließend genehmigt. Dies ist nun die 7 Preiserhöhung in 6 Jahren in Folge.

Rhein-Sieg Kreistag beschließt seinen Haushalt für die Jahre 2021 und 2022

Insgesamt 51 Änderungsanträge aus den Fraktionen und Ausschüssen lagen den Kreistagsabgeordneten zur Beschlussfassung vor. Alle 15 Erweiterungsanträge der SPD wurden durch die Abgeordneten der CDU/Grüne Koalition abgelehnt, obwohl die SPD allen 11 kostenträchtigen Zusatzanträgen der bürgerlichen Koalition zugestimmt hatte. Kein Wunder dass SPD-Fraktionschef Dennis Waldästl seinen Unmut darüber in seiner schriftlichen Rede zum Ausdruck brachte.

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