Zur LKW-Problematik im Bornheimer Gewerbegebiet Zu den vordringlichsten Aufgaben eines Gewerbevereins gehört es, die Belange und Wünsche seiner Mitglieder zu vertreten und dies ggf. auch im Stadtrat per Bürgerantrag einzubringen. Wenn dann auch noch die Interessen von Senioren und ÖPNV-Nutzern unmittelbar betroffen sind und weder Ortsvorsteher oder örtliche Ratsmitglieder sich der Problematik annehmen, besteht konkreter Handlungsbedarf.Schon im Jahren 2014/15 hatte ich die Stadt Bornheim auf die prekäre LKW-Parksituation im Gewerbegebiet Bornheim-Süd hingewiesen. Als dann der damalig zuständige Dezernent Manfred Schier gegenüber der Lokalpresse behauptete, dass allein der Gewerbevereinsvorsitzende Beschwerden gegenüber der Stadt vorgetragen habe und sonst niemand, war der Unmut innerhalb der betroffenen Firmen im Gewerbegebiet Bornheim-Süd beträchtlich.19 Geschäftsleitungen hatten daraufhin in einem Schreiben an den damaligen Bürgermeister Wolfgang Henseler (SPD) die Anregungen des Roisdorfer Gewerbevereins in einem gleichlautenden Brief unterstützt und auf Abhilfe gedrängt. Im Sommer 2015 wurden dann auf Anweisung des Bürgermeisters vom Straßenverkehrsamt eine neue Parkregelung im gesamten Gewerbegebiet angeordnet, neue Ge- und Verbotsschilder aufgestellt, die Kontrollen verstärkt und auch die Logistikfirmen dazu gedrängt, mehr LKW-Parkflächen auf ihren Firmengeländen auszuweisen. Was dann auch geschah und zur Verbesserung insgesamt beitrug.Beginnend in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts begannen aber erneut schleichend, Monat für Monat, die Probleme mit illegal parkenden …
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